Coaching vom Arbeitgeber?

In Bayern gibt es den Spruch:

Wer zahlt schafft an

Zahlt mir also mein Arbeitgeber ein Coaching, ist es ein komplexeres Konstrukt als wenn ich der alleinige Kunde des Coaches bin. Worauf würde ich also achten, wenn mein Arbeitgeber für mein Coaching bezahlt?

  1. Vertraulichkeit
    Es wäre mir wichtig eine schriftliche Zusicherung von Coach und Arbeitgeber zu bekommen, dass der Inhalt der Gespräche eine vertrauliche Angelegenheit ist.
  2. Kooperation
    Coaching macht nur Sinn, wenn Die Initiative vom Coachee ausgeht. Beim Coaching geht es darum, neue Einsichten zu gewinnen, in das bestehende Weltbild zu integrieren und das Verhalten anzupassen. Ohne expliziten Wunsch des Coachees wäre das Coaching Manipulation. Dafür sollte ein seriöser Coach nicht zur Verfügung stehen.
  3. Themen
    Normalerweise gibt der Arbeitgeber einen Rahmen vor für dem das Coaching gedacht ist. Das Coaching macht nur dann Sinn, wenn sich die Rahmenbedingungen des Arbeitgebers mit den Wünschen des Coachees decken. Sollte dies nicht der Fall sein, bietet es sich an, ein vom Coach moderiertes Gespräch zwischen Arbeitgeber und Coachee zu suchen um Übereinstimmung bezüglich der Zielrichtung zu erreichen.
  4. Berichterstattung
    Manche Arbeitgeber wünschen auch eine Berichterstattung über den Fortschritt des Coachings. In diesem Fall halte ich es so, dass diese Berichterstattung direkt zwischen Klienten und Arbeitgeber abläuft. Nur so kann sicher gestellt werden, dass keine vertraulichen Informationen aus dem Coaching Prozess abfließen kann.

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