Coaching… Nebel in Tüten?

Zur Zeit der letzten Bundestagswahl hatte ich bereits schon über Nebel in Tüten geschrieben. Wenn ich mit Menschen darüber spreche was denn ein Coach so tut, bemerke ich, dass Coaching ebenfalls ein “Wolkenwort” ist.

Da gibt es Lauf-Coaches, Bewerbungs-Coaches, Life-Coaches, Abnehm-Coaches, systemische Coaches und agile Coaches. …und was treiben die alle? …und was ist jetzt dieses ominöse Coaching? Fragt einfach die einzelnen Coaches was sie darunter verstehen, ich gebe Euch gerne meine Definition:

Ich beginne zunächst damit was Coaching NICHT ist: Jemand, der uns anleitet wie man etwas am Besten tut ist, ein Berater oder ein Trainer. Ein Coach geht davon aus, dass der Coachee selbst der Experte für seine Situation ist. Das “Einzige”, das ich als Coach tue, ist meine Klienten dabei zu unterstützen:

  • Die persönlichen Ziele konkret und klar zu bekommen,
  • Die aktuelle Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten,
  • Herauszuarbeiten welche Ressourcen (Stärken, Erfahrungen, …) bereits vorhanden sind, sie offenzulegen und abrufbar zu machen,
  • Unterstützen Pläne auszuarbeiten, einzuüben und zu verankern und
  • Gewohnheiten zu etablieren.

Es ist für mich eminent wichtig, dass der Klient selbst das Coaching will, Coachees, die durch Dritte geschickt werden und nicht aus sich heraus einen Nutzen im Coaching sehen coache ich prinzipiell nicht denn nach meiner Erfahrung wird dann ein Coaching eher als Manipulation empfunden und läuft dann ins Leere.

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