Beratung, Training, Coaching oder Supervision?

Leider sind weder die Berufsbezeichungen noch die Tätigkeitsfelder Training, Coaching und Supervision klar zertifiziert und definiert. Allerdings haben sich mittlerweile vage Abgrenzungen eingebürgert. Da ich in meinen Erstgesprächen immer wieder dieser Thematik begegne, wstelle ich sie kurz in diesem Beitrag gegenüber.

Der Job eines Beraters/Trainers ist es seinen Kunden/Schülern den zu vermittelten Stoff zu präsentieren und nachfolgend einzuüben. Im Kontrast dazu steht der Supervisor/Coach, der individuell mit seinem Kunden (Coachee) arbeitet um persönliche Veränderungsprozesse zu initiieren und nachhaltig zu verankern.

Während sich das Coaching normalerweise am (Arbeits-)Umfeld des Kunden orientiert und sich primär um das Verhalten des Klienten dreht, nimmt die Supervision bewusst Abstand vom Arbeitsumfeld und ist auf die Förderung der Persönlichkeit des Kunden fokussiert. Die Methoden die in Coaching und Supervision genutzt werden sind eng verwandt. Die Supervision beinhaltet zusätzlich die Arbeit mit Gruppen. Das war für mich der Hauptgrund, warum ich mich für eine Weiterbildung zum Supervisor entschieden hatte. Gruppendynamik nimmt einen wichtigen Anteil der Supervision ein. das ist auch der Grund warum diese Ausbildung über zwei Jahre andauert. Im Coaching spielt Gruppendynamik eher eine untergeordnete Rolle. Doch für das Coaching von Führungskräften ist eben auch die Dynamik von Gruppenprozessen eminent wichtig.

Ich bin stolz darauf, durch meine jahrzehntelange Berufserfahrung in verschiedensten Unternehmenskulturen, die langjährige Coaching Erfahrung und die Weiterbildung zum Supervisor nun alle Facetten abbilden zu können die für die Entwicklung von Führungspersonen und -persönlichkeiten notwendig sind. Mehr zu meiner Person finden Sie hier.

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