Das trennen wir mal auf…

Ich hatte schon im Beitrag über die Labertaschen bereits Bezug auf Separatoren (deutsch Unterbrecher, Trenner) genommen. in diesem Beitrag sehen wir uns nochmals genauer an was einen Separator ausmacht.

Ist Euch schon einmal aufgefallen dass Ihr euch so richtig in ein Thema vertiefen könnt und dann die Welt und die Zeit um euch herum vergesst? In der Intensivsten art nennt man diesen Zustand Flow oder Trance. Ihr seit voll IN Eurem Film.

Wenn wir so richtig in unserem Film sind, dann kommen wir auch nicht so leicht heraus. So wie die Dauerredner aus dem letzten Beitrag…

Auch bei verschiedenen NLP Techniken werden Separatoren eingesetzt um einzelne Schritte mit unterschiedlichen Gefühlszustände zu trennen.

Wenn wir uns in einem Flow- oder Trancezustand befinden, entspricht das einem Mix aus einem Hormon-Cocktail und elektrischen Mustern in den betroffenen Gehirnregionen.

Was ist jetzt dieser Separator?

Ganz einfach: Durch einen unerwarteten, nicht zum aktuellen Gedankenmuster passenden Reiz werden Hormon-Mix und elektrische Muster verändert.

Riechsalz als Separator

Ein sehr drastische Separator könnte zum Beispiel eine kalte Dusche sein. Die Verwendbarkeit dieses Separators ist allerdings etwas eingeschränkt. :-).

Ein Mittel, dass Ihr vielleicht aus alten Geschichten kennt ist das Riechsalz, mit dem man die Damen der feien Gesellschaft aus einer Ohnmacht geholt hat.

Auch eine Änderung der Lichtstimmung würde funktionieren.

Ihr seht, es ist also möglich über alle Wahrnehmungskanäle einen Separator zu setzen.

Die einfachste und sozialverträglichste Methode ist es sicherlich, eine Frage zu stellen, die absolut nichts mit dem zu tun hat womit sich unser Gegenüber gerade beschäftigt. Wetter, etwas das gestern passiert ist, etwas aus den Nachrichten sind hilfreiche Themen.

Nachdem Dein Gegenüber auf den Separator reagiert hat macht es Sinn zu sehen, ob er/sie wirklich aus dem vorherigen Gefühl “ausgestiegen” ist. Das erkennst Du am besten darüber, ob sich die Körpersprache verändert hat (Sitzposition, Mimik, etc).

Nachtrag:

Luna-Karin Nyffenegger nutzt gerne Anekdoten um einen State Change zu initiieren und hat dazu das Buch “Komm’ ich erzähl Dir eine Geschichte” von Jorge Bucay.

Fällt Euch im folgenden Video der Separator auf?:

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