Schneller als die Welt

Nichts ist beständiger als der Wandel

Charles Darwin

Auch wenn wir uns gerade in guten Zeiten wünschen, dass alles so bleibt wie es ist…

Tut mir leid, die Welt ist ständig in Bewegung. Blumen blühen und welken, es braucht Sonne, Wind und Regen damit die Natur gedeiht. Genauso ist es auch mit uns Menschen. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Menschheit nur deshalb so weit entwickeln konnte, weil wir uns sehr schnell an neue Herausforderungen (Trockenheit und Überschwemmungen) anpassen können. Warum haben die Ägypter den Kalender erfunden? Weil es Überlebens wichtig war, die Ernte einzufahren bevor der Nil in jährlicher Regelmäßigkeit über die Ufer trat. Ohne unsere Anpassungs- und Lernfähigkeit hätten wir Menschen nicht so effizient alle Klimazonen der Erde besiedeln können.

Wenn die Menschheit Veränderungen und Lernen so excellent kann, dann trägt auch jeder Einzelne von uns diese Fähigkeit in sich. Darauf dürfen wir stolz sein! In Zeiten des Wandels geht es darum, zu erkennen wo Veränderungen geschehen und diese zu nutzen.

Disruptive Ereignisse erkennen und nutzen

Im “Management Sprech” nennt man tiefgreifende Veränderungen auch das Disruption.

Die Entwicklung eines schnellen, weltumspannenden Kommunikationssystems – dem Internet – war solch ein disruptives Ereignis: Wir kommunizieren heute anders, wir kaufen anders ein, wir werden schneller. Crypto Währungen sind nicht nur ein Spekulationsobjekt, sie werden Machtstrukturen verändern, sie könnten Banken überflüssig machen. Informationen müssen nicht mehr per Fernleihe (ja so etwas gab es zu meinen Studienzeiten noch) aus entfernten Bibliotheken besorgt werden. Sie sind jetzt per Knopfdruck im Internet verfügbar.

Der Klimawandel ist ein weiteres disruptives Ereignis: Regenerative Energien werde in Bälde sämtliche fossile Brennstoffe ersetzen. Die Elektromobilität wird zur Notwendigkeit und damit werden sich Großteile der deutschen Wirtschaft grundlegend verändern.

Künstliche Intelligenz und Quantencomputer werden es notwendig machen, dass wir uns als Menschheit komplett umorientieren. Berufe mit langen Ausbildungszyklen wie Ärzte, Juristen, Naturwissenschaftler etc. werden mit den kommenden künstlichen Intelligenzen nicht mehr mithalten können. Wo ist dann der Entwicklungsraum für uns Menschen? Was gibt es an weiteren Themen hinter unserer Natur- und Geisteswissenschaft? Ist unsere momentanes durch Wissen und Besitz geprägte Gesellschaft noch von Bestand?

Die wichtigste Kompetenz, die wir für die Zukunft benötigen ist, uns schnell, agil und vorausschauend zu verändern um damit nicht nur mit den Veränderungsprozessen mithalten zu können sondern auch um diese gestalten zu können! Kann uns unser so oft verschmähtes “Bauchgefühl” unsere Intuition dabei helfen?

Wir dürfen unsere Kreativität neu entdecken und uns von eingeschliffenen Denk- und Verhaltensmustern befreien. Das ist leicht gesagt und funktioniert dann leicht wenn ich die Fähigkeit erworben haben mich selbst aus der “Adlerperspektive” zu beobachten. Ich kann es mir auch einfach machen und mir von einem Coach helfen lassen, genau diese Perspektive einzunehmen und damit zumindest für eine Stunde aus dem täglichen Hamsterrad auszusteigen um dann mit neu gewonnenen Erkenntnissen aktiv in die Veränderung und Gestaltung zu gehen.

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